In der Asylbewerberunterkunft Unna-Massen
In derAsylbewerberunterkunftUnna-Massen 

ZUSCHAUERREAKTIONEN

 

Das war Samstag ein schöner Bericht über die Landesstelle Unna-Massen. Da wird nach meinem Eindruck in Unna in interessierten Kreisen schon recht kontrovers diskutiert, aber so soll es ja auch sein. Danke dafür! Viele Grüße

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Habe mir den Film angesehen, Danke , sehr Gut.

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In der heutigen Sendung "Platz ist da" wurde eine Familie aus Damaskus eingeblendet. Die sehr symphatische junge Frau/Tochter mit der Aussage " ich will lernen, studieren" hat mir imponiert. Sie kann und soll nicht wissen, wie mühevoll dieser Weg für einen Flüchtling ist. Ich selbst bin diesen Weg vor sehr langer Zeit - ohne jede Hilfe/Familie - gegangen. Heute bin ich aber in der Situation in mehrfacher Art und Weise helfen zu können. Meine erwachsenen Kinder würden sich mit den ihnen zur Verfügung stehenden vielfältigen Möglichkeiten sicher ebenfalls gern beteiligen.

Mit dem Einverständnis der so sehr vom Schicksal gezeichneten Familie wäre das eine schöne Aufgabe. Was ich nicht weiss/beurteilen kann: Welche Bewegungsfreiheit steht der jungen Frau in Deutschland zu?

Kann ich Sie bitten mir den Kontakt zu der syrischen Familie zugänglich zu machen?

Mit freundlichn Grüßen

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Mal abgesehen davon, daß ich als Kind von Spätaussiedlern in meiner Kindheit mit meinen Eltern diverse Verwandte in Unna-Massen besucht habe und die Siedlung daher früher kannte, fand ich den Appell von Siegfried Pogadl als ehemaligem Leiter der Aufnahmestelle ( das wußte ich noch nicht) super, endlich die Aufnahme weiterer Flüchtlinge zu fordern, statt die gesamte gute Infrastruktur verrotten zu lassen. Es ist doch skandalös, auf Lampedusa Flüchtlinge in winzigen Lagern unter unmöglichen Bedingungen  unter freiem Himmel einzupferchen (- wenn sie es überhaupt lebend dorthin geschafft haben)- und hier in Deutschland ganze Siedlungen leer stehen zu  haben. Ich schäme mich jedes Mal, wenn ich dieses Europa in den Tagesthemen sehe.

Falls Sie oder Herr Pogadl daraus gerne eine öffentliche Aktion oder Unterschriftenaktion machen wollen, bin ich gerne dabei und helfe. Hab zwar wenig Zeit- aber die nehm ich mir dann noch! In diesem Sinne herzliche Grüße

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TV-Film *Platz ist da* angekuckt. Gefällt mir, besonders merkt man die sympathische Art auf Menschen zuzugehen in den offenen Gesprächen. Auch die Auswahl des einheimischen ehem. Flüchtlingsbeauftragten mit seiner Erfahrung/Alter und seiner Sicht auf die Dinge passt super.

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Sehr schön! Echt eine sehr sympathische Art Interviews zu führen. Es wirkt so, als ob Ihnen die Leute schnell vertraut haben. Und es hat mich gefreut zu sehen, dass trotz Fernsehausstrahlung das Tempo nicht zu schnell war und auch nicht ständig drüber getextet wurde, sondern dass man Zeit hatte, die Leute und ihre Geschichten kennen zu lernen.

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Mit großem Interesse habe ich mir den Film schon zwei Mal angeschaut.

Sehr interessant! Die Musik, der Gesang und der Ton sind wirklich prima ausgewählt und

machen den Film einfach gut! Ich lebte auch drei Wochen lang in Unna - Massen, Auf der Tüte 21. Im Januar 1977 kam ich dort an und seit dem habe ich diese Siedlung nie

wieder gesehen. Es ist wirklich gut, aus der Distanz sich noch mal die (meine)  Zeit

dort anzuschauen! Wieder wurden tiefe Ebenen bei mir berührt...

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Spannender Film. Hat mir gut gefallen!

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Was mir besonders gefallen hat ist der Syrer im grünen Hemd,

wie er erzählt hat und der Zwischenschnitt auf die Kette der Frau.

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Der Titel ist schon gut. Schön, die Stimme im Hintergrund zu hören und somit auch, wie Sie sich den Leuten nähern. Natürlich bin ich als Aktivistin auf dem Gebiet empfindlich dafür - aber diese Augen! des Jungen aus Syrien, des Vaters, der Mutter... das schlafende Kind - das sind keine Klischeebilder. deutlich, aber eben nicht aufdringlich. Wer ein bisschen Gefühl hat, sollte viel in dem Wenigen sehen können, das gezeigt wurde. Als einzige Frage hat mich irritiert die nach dem ob der Mann aus Ghana gut kochen kann. Aber ich hätte die wohl auch gestellt, afrikanisches Essen ist eben lecker.

Mich lässt der Beitrag traurig zurück. Traurig, weil Deutschland so ein schlechtes Land ist für Flüchtlinge. Und all die Interviewten das noch nicht wissen. Ich wünsche ihnen so sehr, dass ihre Hoffnungen erfüllt werden und wenn es nur der Wunsch ist, nicht in der Warteposition hängen zu bleiben. Und ich weiß doch, wie die Realität ist: das Gegenteil für die meisten. Der deutsche Mann war ja wohl Klasse. So jemanden zu treffen ist Superglück.

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Glückwunsch! Eine schöne Arbeit und eine interessante Sicht auf die Fragen rund um Asyl, Migration und das Schengen-Europa unserer Zeit. Platz ist da - und zwar wirklich reichlich.

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Ein wichtiger Film in der heutigen Zeit, im Mittelpunkt stehen die Menschen, die ihre Heimat gezwungenermaßen verlassen mussten. Die gelungene Arbeit zeigt Menschen aus unterschiedlichen Regionen dieser Welt und plädiert für mehr Menschlichkeit anstatt hohler Phrasen.

Finish.

Mit großem Respekt

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Ein sehr schöner einfühlsamer Film, Danke für den Hinweis!

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Gerade Sendung gesehen - die Unna Massen Wohnsiedlung ist ja der Knaller, der Mitarbeiter trifft's - interessante Thematik - ruhige Bilder - thanks for sharing!

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Sehr geehrter Herr Herz,

Asyl-Propagandafilm. Ungebetener Weise haben Sie mir Ihre Info zu Ihrem Asyl-Propagandafilm zugesendet. Aus Ihrem Werbetext geht hervor, dass Sie keine neutrale Dokumentation gefertigt haben, sondern mit dem Film die politische Position "mehr Asylanten in Deutschland aufnehmen" vertreten.

Ich finde diese politische Position sehr fragwürdig, da Deutschland begrenzte Kapazitäten besitzt und das Problem unendlich groß ist. Egal wie viele Asylanten Deutschland aufnimmt, das Elend in Afrika und in anderen Regionen der Welt wird sich damit nicht verändern. Man importiert damit aber große Probleme nach Deutschland und schafft hier eine neue Unterschicht, die überwiegend aufgrund von Bildungsrückständen keine Chance auf ein Leben eines durchschnittlichen Mitteleuropäers haben wird.

Ihre Agitation schadet also langfristig einem friedlichen Miteinander. Vielleicht überdenken Sie einmal die Wirkung Ihres Handelns.

Mit freundlichen Grüßen

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Toller Film, so liebenswerte Menschen, Pogadl großartig!!!!

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super!!!!!

 

SUNDERWEG 1 - D 44147 DORTMUND - mail: hherz@filmsite.de www.filmsite.de

Filmvorführung von "Platz ist da" mit dem Filmemacher Horst Herz auf Anfrage unter mail: hherz@online.de

 

Geschichte der Landesstelle 

(Quelle Wikipedia)

Die Landesstelle für Aussiedler, Zuwanderer und ausländische Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen, Unna-Massen, ab 2008: Kompetenzzentrum für Integration war von 1951 - 2009 die erste wichtige Station für viele Zuwanderinnen und Zuwanderer in einer neuen Heimat. Insgesamt gesehen war die ursprüngliche Landesstelle in Unna-Massen bisher für mehr als 2 Millionen Menschen aus über 100 Ländern der Erde erste Anlaufstelle des Landes Nordrhein-Westfalen.

Aufgrund des starken Rückgangs der Einreisewilligen wurde die Landestelle am 30. Juni 2009 geschlossen. Aussiedler, Zuwanderer und ausländische Flüchtlinge werden nun direkt an die Kommunen verwiesen.

 

Chronik

November 1945 Die britische Militärregierung gründet in der Wellersberg-Kaserne in Siegen das Hauptdurchgangslager für deutsche Kriegsflüchtlinge und Vertriebene. Diese stammten vor allem aus Schlesien, Pommern und Ostpreußen aber auch aus anderen Ländern Osteuropas.

 

1948 Zum 1. April 1948 übernimmt der Sozialminister des Landes Nordrhein-Westfalen die Einrichtung.1951 Am 20. Mai 1951 beginnen in Unna-Massen die Bauarbeiten für die neue Landesaufnahmestelle mit 1.500 Plätzen.

 

Juni 1953 Volksaufstand in der DDR 1956-1958 Vor dem Hintergrund des großen Zustroms von Flüchtlingen aus der DDR wird die Liegenschaft  in zwei Bauabschnitten auf 153 Häuser erweitert. Die Aufnahmekapazität steigt dadurch auf 3.000 Personen. Darüber hinaus errichtet die Landesregierung NRW in anderen Bundesländern weitere sog. Gastlager.

 

13. August 1961 Bau der Berliner Mauer 1961 Bis zum Mauerbau erreicht die Zahl der Zugänge aus der DDR in diesem Jahr mit 32.087 Menschen einen Höhepunkt. 1978 – 1980 Das Schiff „Kap Anamur“ rettet mehrere Tausend „Boatpeople“ aus Indochina. Ein großer Teil dieser Flüchtlinge wird in der Landesstelle Unna-Massen aufgenommen.

 

9. November 1989 Fall der Berliner Mauer 1987– 1990 Konsequenz aus Gorbatschows Reformpolitik „Perestroika“ und „Glasnost“: Die Ausreisen Russlanddeutscher aus der Sowjetunion steigen kontinuierlich an. Mehr als 420.000 Aussiedler aus Osteuropa sowie Übersiedler aus der DDR werden in diesem Zeitraum in der Landesstelle aufgenommen.

 

1988 – 1989 Aufgrund der stark ansteigenden Zugänge  wird die Aufnahmekapazität der Landesstelle auf 3.600 Plätze erweitert.

Zur Aufnahme der Übersiedler aus der DDR werden vorübergehend 65 Außenstellen mit über 9.000 Plätzen eingerichtet. Außerdem errichtet die Landesstelle zwei neue Verwaltungsgebäude.

 

1990 Die Landesstelle nimmt im Rahmen einer humanitären Hilfsmaßnahme 900 albanische Botschaftsflüchtlinge auf. 1990/1991 Seit dem Zerfall des kommunistischen Systems kommen hauptsächlich Spätaussiedler und jüdische Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion nach Unna-Massen.

 

1991 Im Rahmen einer humanitären Regelung zwischen Bund und Ländern werden jüdische Zuwanderer aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion in Deutschland aufgenommen.

 

1992 800 Bürgerkriegsflüchtlinge aus Bosnien-Herzegowina werden auf Grund einer humanitären Vereinbarung zwischen Bund und Ländern in Unna-Massen aufgenommen.

 

1994 Die Landesstelle wird durch den Bau von sechs Wohnhäusern erneut erweitert. 1999 Rund 1.000 Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Kosovo werden unter großer Anteilnahme der Bevölkerung für einige Monate in der Landesstelle untergebracht.

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